Es gab eine Stelle in der Palisade, die morgens das erste Licht einfing. Ein Riss zwischen zwei Planken, schräg und ungefähr zwei Finger breit. Das Licht fiel hindurch wie etwas, das sich noch nicht entschieden hatte, ob es willkommen war.
Ich hatte angefangen, auf diesen Riss zu warten.
Nicht weil ich nicht schlafen konnte. Ich schlief gut. Das war das Erste, was nicht mehr stimmte: Ich schlief besser als vorher. Tief und ohne Bilder, ohne das dumpfe Erwachen mit den Händen, die bereits nach dem Harness greifen, bevor die Augen offen sind. Ich schlief wie ein Werkzeug, das man in die Scheide legt.
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