Ich wachte auf, bevor die anderen atmeten.
Nicht weil ein Geräusch mich geweckt hatte, nicht weil der Neunflammige rief. Es war eher so: der Schlaf hatte sich vollständig geleert, und was dahinter lag, war nicht Wachheit, sondern etwas ohne Namen – ein Zustand, der weder vorwärts noch rückwärts strebte, sondern einfach da war wie Wasser in einer Mulde, das nicht weiß, dass es wartet.
Seijis Atem war gleichmäßig. Mira lag auf der Seite, das Gesicht zur Wand, und ihre Schultern hatten jene schwere Entspannung, die nach langer Anspannung kommt – nicht Frieden, aber die Erschöpfung, die dem Frieden manchmal vorausgeht. Oran saß an der Wand, die Augen geschlossen, und ich konnte nicht sagen, ob er schlief oder wachte oder beides gleichzeitig tat, wie immer, wie er es seit dem ersten Morgen getan hatte.
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