Der Weg durch den Wald war schmal und von altem Laub bedeckt, das keinen Laut machte unter den Füßen. Rosa ging voran. Martin folgte ihr mit dem Notizbuch in der Manteltasche, und er spürte es dort wie man einen Stein spürt, den man einmal aufgehoben hat und nun nicht mehr weiß, wohin damit.
Es war ein Dienstagmorgen. Der Himmel über den Bäumen war grau und gleichmäßig, ohne Lücken.
Rosa hatte ihm gestern Abend gesagt, wo sie hinzugehen hätten. Sie hatte es ihm auf einem kleinen Zettel geschrieben, dann den Zettel in die Flamme einer Kerze gehalten und gewartet, bis er verbrannt war. Martin hatte sie dabei beobachtet und nichts gesagt. Das schien das Richtige gewesen zu sein.
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