Der Raum roch nach gefilterter Luft und kaltem Kaffee.
Heinrich saß auf einem Stuhl, der mit Bedacht unbequem war – Aluminiumgestell, keine Polsterung, präzise so konstruiert, dass man nach zwanzig Minuten an nichts anderes mehr denken konnte als an den Druck gegen die Wirbelsäule. Er hatte in seinem Leben schlechteren Verhörmethoden begegnet, hauptsächlich in Archiven, die ihre Bestände nicht herausgeben wollten. Der Unterschied bestand darin, dass die Archivare keine Kameras in den Ecken hatten, die rotierten, wenn man sich bewegte.
Vier Kameras. Zwei davon redundant. Die Redundanz war kein technisches Versehen.
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