Das Heft lag drei Tage unberührt auf dem Boden.
Nicht weil Faustus es vergessen hatte — daran war nicht zu denken, er sah es bei jedem Weg vom Schreibtisch zur Tür, bei jedem Weg von der Tür zum Fenster, bei jedem der kleinen ziellosen Umwege, die ein Mann in einem zu kleinen Zimmer vollführt, wenn er nicht schlafen kann und nicht arbeiten will und auch nicht stillsitzen kann. Es lag dort und er sah es und ließ es liegen, weil das Aufheben eine Handlung war und jede Handlung im Moment eine Bedeutung bekäme, die er ihr noch nicht zugestehen wollte.
Am vierten Morgen stand er auf, bückte sich, und nahm es.
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