Die Nachricht kam um 14:23 Uhr.
Siegfried stand in der Küche seiner Schöneberger Wohnung, die er nicht als seine Küche betrachtete, weil sie nie seine Küche gewesen war, und rührte Kaffee um, den er nicht mehr trinken wollte. Das Stefan-Kern-Telefon lag auf der Arbeitsfläche. Das Siegfried-Kranz-Telefon lag daneben. Er hatte sich angewöhnt, beide gleichzeitig sehen zu können, ohne zwischen ihnen zu wählen — ein kleines, nutzloses Training der Aufmerksamkeit.
Das Siegfried-Kranz-Telefon summte.
Create a free account to unlock all chapters. It only takes a few seconds.
Sign In FreeCreate your own AI-powered novel for free
Get Started Free