
Baron Karl Friedrich Hieronymus von Münchhausen, der berühmteste Aufschneider der Welt, erwacht eines Morgens auf einem fremden Ozean – dem Großen Meerstraße der Piratenzeit. Sein Floß, sein Schnurrbart und seine unerschütterliche Überzeugung, dass jede seiner Geschichten absolut wahr sei, sind alles, was er besitzt. Was er nicht weiß: In dieser Welt beißen Kanonenkugeln zurück, Meeresungeheuer verstehen Witze, und Lügen haben die eigenartige Angewohnheit, sich buchstäblich zu verwirklichen. Als er auf eine kleine Insel strandet, deren Fischer von einem brutalen Piratenkapitän terrorisiert werden, beginnt Münchhausen mit seiner bewährten Methode – er erfindet hemmungslose Heldentaten und prahlhafte Drohungen. Doch diesmal wachsen ihm tatsächlich Kanonenkugeln aus den Fäusten, sein Pferd läuft auf Meereswellen, und sein Schnurrbart rettet drei Matrosen vor dem Ertrinken. Bald verbreitet sich sein Ruf wie ein Sturm: Ein weißhaariger Exzentriker mit einem Zylinderhut, dessen jede unmögliche Geschichte sich in Wahrheit verwandelt, sobald er sie mit genug Leidenschaft erzählt. Die Weltregierung stuft ihn als mysteriösen Teufelsfrüchte-Nutzer ein. Piraten fürchten ihn. Gewöhnliche Menschen verehren ihn als lebende Legende. Münchhausen selbst versteht nicht, was hier passiert – denn er hat schließlich immer die Wahrheit gesagt. Als er schließlich den Strohhüten begegnet, erkennt er in Ruffy einen Geist, der dem seinen erschreckend ähnelt: beide leben in einer Welt, die sie selbst erschaffen haben. Die Geschichte fragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Lügner und einem Träumer – wenn beide Welten zum Leben erwecken können?
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