
Im fiktiven Kontinent Aethoria herrscht das uralte Adelshaus Waldenfels seit Generationen über das Königreich der Sieben Marken. Der alte Patriarch Konrad von Waldenfels, ein nüchterner, aber gerechter Regent, wird vom König zum Ersten Ratgeber ernannt – eine Ehre, die sich rasch als tödliche Falle erweist. Konrad entdeckt, dass die Königin Isolde von Kressberg seit Jahren ein ehebrecherisches Verhältnis mit ihrem Halbbruder Dietrich unterhält, und die vermeintlichen Thronfolger unrechtmäßiger Abstammung sind. Sein Versuch, die Wahrheit ans Licht zu bringen, endet mit seiner öffentlichen Hinrichtung. Sein ältester Sohn Friedrich, ein ehrgeiziger, doch innerlich zerrissener junger Mann, übernimmt die Führung der Nordlande und erklärt sich zum König des Nordens. Der Krieg gegen das Haus Kressberg beginnt – brutal, zermürbend und reich an Verrat. Währenddessen kämpft Friedrichs jüngerer Bruder Kasimir an der Großen Mauer gegen das Vordringen urzeitlicher Schattenwesen, die von den meisten Höflingen als bloßer Aberglaube abgetan werden. Im fernen Ostland sammelt die verbannte Prinzessin Eleonora von Waldenfels, einst verstoßen und zur Ehe mit einem Steppenfürsten gezwungen, allmählich Macht und erweist sich als gefährlichste Anwärterin auf den Thron. Die jüngeren Kinder der Familie – die kluge, beobachtende Mathilde und der träumerische, kunstsinnige Leopold – erleben den Verfall ihrer Sippe aus unterschiedlicher Perspektive: Mathilde mit kühler Analyse, Leopold mit wachsender innerer Auflösung. Die Chronik endet nicht mit triumphaler Rache, sondern mit dem stillen, unausweichlichen Erlöschen eines Hauses, das zu lange an seine eigene Unzerstörbarkeit geglaubt hatte.
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