Er kam nach Hause, als die Schlosskirche halb neun geschlagen hatte.
Die Gerbergasse lag hinter ihm, das Fenster im dritten Obergeschoss mit seinem ruhigen, selbstbewussten Licht — und Faustus trug die Abhandlung noch immer unter dem Arm, als wäre sie angewachsen, als hätte er vergessen, dass er sie trug oder erinnert sich lieber nicht daran. Die Kälte hatte seine Finger steif gemacht. Er bemerkte es erst, als er die Haustür aufschließen wollte und der Schlüssel ihm beinahe entglitt.
Aus der Küche kam Licht. Warmes, unspektakuläres Kerzenlicht, das unter der Tür hervorschimmerte und den Flur in zwei Hälften teilte — die eine hell, die andere nicht.
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