Chapter Six: Elias Trott's Church, and the Sermon on Ordinary Grace

Der Sonntag kam mit dem Geruch von nassem Stein.

Faustus hatte die Nacht über am Schreibtisch gesessen, nicht aus Fleiß, sondern weil das Bett ihn anekelte — die Stille darin, die Art, wie die Decken die Form eines Körpers annahmen, der reglos blieb, während der Geist keine Ruhe fand. Um fünf Uhr hatte er sich rasiert, ungenau, an der Wange eine kleine Schnittstelle, die noch blutete, als er seinen Mantel anzog. Er hatte sie mit einem Stück Zeitungsrand abgetupft und den Vorgang vergessen, bevor er die Treppe hinunterging.

Klara stand nicht in der Küche. Es war zu früh für Klara; Sonntag war ihr einziger Morgen, an dem sie bis halb acht schlief. Faustus trat durch die Haustür in eine Luft, die nach Frühnebel und herbstlicher Fäulnis roch, und hielt kurz inne, als hätte ihn die Kälte überrascht — obwohl es November war, und er November kannte, seit er denken konnte.

Sign in to keep reading

Create a free account to unlock all chapters. It only takes a few seconds.

Sign In Free

Like this novel?

Create your own AI-powered novel for free

Get Started Free
Chapter Six: Elias Trott's Church, and the Sermon on Ordinary Grace — Das verworfene Siegel | GenNovel