Wir verließen Verascht im Regen.
Er hatte in der Nacht begonnen, sanft zuerst, kaum mehr als ein Atem aus dem Himmel, und war bis zum Morgengrauen zu etwas Ernsterem geworden – nicht Sturm, aber auch nicht Stille. Ein gleichmäßiges, geduldiges Fallen, das keine Absicht zu kennen schien und eben deshalb unaufhörlich war.
Brescht hatte uns Wegverpflegung gegeben, trockenes Brot und etwas Gepökeltes, und ich hatte es angenommen, weil Ablehnen unhöflich gewesen wäre, obwohl der Hunger noch immer aus jener großen Entfernung zu mir sprach, als gehöre er zu einem anderen Körper. Mira trug ihr Paket unter dem Arm, als wäre es eine Waffe. Seiji hatte seines sofort eingepackt und sein Notizbuch unter den Mantel geschoben, bevor der erste Tropfen ihn erreichen konnte.
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