Jenseits der Mauern nichts Neues

Jenseits der Mauern nichts Neues

HeliosShared by Helios·15 chapters·139,974 chars

Synopsis

Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt, in der die Menschheit hinter drei gewaltigen Mauern lebt – nicht aus freiem Willen, sondern aus Angst. Die Titanen, riesige menschenfressende Wesen, haben die Außenwelt zu einem Reich des Todes gemacht. Unser Erzähler ist Erik Jäger, ein neunzehnjähriger Soldat des Aufklärungskorps, der nicht mit Heldenmut in den Krieg zog, sondern mit Wut – der blindesten und nutzlosesten aller menschlichen Waffen. Seine Mutter wurde gefressen. Das reichte als Grund. Doch der Krieg gegen die Titanen lehrt ihn schnell, dass kein Grund gut genug ist. Die Romanhandlung folgt Erik und seinen Kameraden – dem klugen, zerbrechlichen Arno; der schweigsamen, unzerstörbaren Mika; dem zynischen, vernarbten Unteroffizier Lev – durch Feldzüge hinter den gefallenen Mauern, durch Schlamm und Blut und das gleichgültige Kauen riesiger Kiefer. Jede Schlacht kostet Namen. Jede zurückgewonnene Handbreit Erde kostet Gesichter, die man kannte. Parallel zur äußeren Handlung entfaltet sich eine erschütternde Wahrheit: Die Titanen sind keine Fremden. Sie waren einmal Menschen – Menschen wie die Soldaten selbst, entstellt durch eine uralte Macht, die Herrschaft und Verrat überlebt hat. Diese Erkenntnis zerstört keine Feindschaft; sie macht das Töten nur sinnloser. Erik beginnt, Stimmen zu hören – Erinnerungen, die nicht seine eigenen sind, Zukunftsbilder, die ihn zum Werkzeug einer Apokalypse machen könnten. Das Buch ist kein Heldenepos. Es ist ein Bericht über das, was der Krieg aus jungen Menschen macht, auch wenn der Feind dreißig Meter groß ist. Am Ende stirbt Erik – nicht heroisch, sondern beiläufig, an einem stillen Morgen. Der Rapport vermerkt lakonisch: Jenseits der Mauern nichts Neues.

Chapters (15)

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